Praxis0331 - 29 32 07

Kniegelenkersatz / Hüftgelenkersatz / Schultergelenkersatz

Mein neues Leben ohne Rollstuhl

Elisabeth J., Hüfte

„Ich saß im Rollstuhl mit zwei gelockerten Hüftprothesenpfannen und großen Schmerzen. Mein Gewicht betrug 106 kg und ich konnte mich nur sehr eingeschränkt bewegen, da ich auch Arthrose in den Schultern hatte. In diesem Zustand brachten mich meine Kinder am 02.11.09 zu Herr Dr. G. Schollmeier nach Potsdam. Von ihm erhoffte ich mir Hilfe.

Die versprach er mir auch, jedoch müsste ich zuvor 30 kg abnehmen. Mein Schreck war groß, aber ich hatte keine andere Wahl. Mit Hilfe meiner Kinder und einer Null-Diät wog ich Ende des Monats 15 kg weniger. Ich fühlte mich sehr gut und konnte mich dank der verordneten Gymnastik wesentlich besser bewegen. Mein dicker Bauch war weg, deshalb konnte ich meine Füße wieder sehen.

Die rechte Hüftpfanne musste nun aber dringend gewechselt werden. Das geschah am 07.12.09. Nach 3 Wochen Reha war ich nahezu schmerzfrei, weil meine linke Hüfte sich trotz der Lockerung ruhig verhielt.

Es folgte Physiotherapie, tägliches Lauftraining und weiterhin Diät. Bis April 2010 hatte ich das Wunschgewicht von 70kg erreicht. Ich fühlte mich fantastisch, hatte auch keine Angst mehr, draußen zu laufen. Nun konnte auch die linke Hüftpfanne am 04.05.10 ausgewechselt werden.

Dank der anschließenden vorzüglichen Reha Maßnahme konnte ich am 02.06.10 schon sehr flott gehen, natürlich noch mit 2 Stützen. Aus der Sitzposition konnte ich spontan ohne Hilfe aufstehen. Meine Schmerzen waren verschwunden.

Zurzeit bin ich noch im Lauftraining. Außer bei Glätte gehe ich alle anfallenden Wege mit Stützen zu Fuß. Ich werde immer sicherer, selbst das Treppensteigen ist kein Problem mehr. Ich hoffe, in naher Zukunft auf die Stützen verzichten zu können. Dieses wunderbare Gefühl, ohne Schmerzen fast wieder vollständig gesund und unabhängig zu sein, lässt sich gar nicht beschreiben. All das habe ich Herr. Dr. G. Schollmeier zu verdanken“

09.05.2011 / Elisabeth J.

Gelenkschmerzen im Hüftbereich

Peter K.

„Nach Beendigung meines Arbeitslebens traten gesundheitliche Veränderungen auf, die ich so nicht kannte. Ich suchte Herz- und Lungenärzte auf die mir auch halfen.

Ganz besonders plagten mich Gelenkschmerzen im Hüftbereich. Diese traten nicht nur am Tage auf sondern hielten auch in der Nacht an. Aus diesem Grunde suchte ich einen Orthopäden auf, der mir sagen sollte , wie es um mich bestellt ist.

Ich gebe zu, dass ich gemischte Gefühle hatte. Ich hatte von Operationen an den Hüftgelenken gehört und wusste, solch ein Eingriff kann auch mal daneben gehen.

Das erste Gespräch mit Dr. Schollmeier fand im Februar 2009 statt. Im Laufe der Vorbereitung zur OP, die am 14.05. 2009 in der Havelklinik durch Dr. Schollmeier erolgte wurde ich umfassend auf alle Eventualitäten aufgeklärt, so dass ich sehr ruhig und gefasst den Eingriff an der rechten Hüfte über mich ergehen ließ. Nach erfolgreicher OP blieb ich 14 Tage im Krankenhaus und anschließend 3 Wochen in der Reha in Belzig.

Nach der Beendigung der Reha, die zwar anstrengend aber sehr hilfreich war, erhielt ich pysiotherapeutische Übungen um zu hause die Gelenke und Muskulatur zu kräftigen.

Am 04.08.2010 war dann auch die linke Hüfte fällig. Ich begab mich erneut in die Hände von Dr. Schollmeier, da er mein Vertrauen besaß. Die Vorbereitung und Durchführung an den gleichen Orten war für mich wesentlich stressfreier als beim ersten Eingriff.

Zusammenfassend kann ich sagen, die Vorbereitung für einen derartigen Eingriff ist sehr wichtig, denn dem Patienten muss durch den Arzt die Unwissenheit genommen werden und somit das Vertrauen vom Patienten zum Arzt gewinnen.“

09.05.2011 / Peter K.

Hüftbeschwerden gelindert durch OP/Dr. Schollmeier

Ingeborg K., Hüfte

„Seit ungefähr 10 Jahren bin ich in Behandlung bei Dr. Schollmeier, Arzt für Chirurgie in Potsdam.

Wegen akuter Schmerzen in den Hüften und Knien bekam ich immer Spritzen, die auch vorübergehend halfen. Dr. Schollmeier machte mir den Vorschlag zur Operation, mit der Begründung, dass ich mal im Bett liege und nicht mehr hochkomme. Ich wollte immer noch abwarten, aber die Schmerzen wurden immer mehr. Das Laufen ging sehr schlecht, nachts fand ich keine Ruhe.

Endlich war meine Entscheidung gefallen, mich operieren zu lassen. Mit Dr. Schollmeier legten wir gemeinsam einen Termin fest, sowie eine Einweisung ins Krankenhaus Havelhöhe Berlin Kladow. Kurz nach meinen 70. Geburtstag fuhr ich dort hin, mit der Hoffnung, dass alles gut geht. Am nächsten Tag fanden einige Untersuchungen statt. Dann folgte der Tag der Operation.

Dr. Schollmeier begrüßte mich, sein Händedruck gab mir die Gewissheit gut aufgehoben zu sein. Dann kam die Narkose und ich merkte nichts mehr. Als ich danach wach wurde, war schon alles vorbei. Die ersten Tage waren schon etwas beschwerlich, aber auszuhalten. Die Betreuung und Pflege im Krankenhaus war sehr gut, alle gaben sich große Mühe.

Zur Genesung und Heilung haben die regelmäßigen Besuche von Dr. Schollmeier beigetragen. Durch seine nette und aufmunternde Art ging es mir bald besser.

Hiermit möchte ich allen Leuten Mut zur Operation machen. Mir geht es blendend und ich kann wieder alle Arbeiten verrichten.“

24.11.2015 / Ingeborg K.

Eine neue Hüfte ist wie ein neues Leben

Ulrich H., Hüfte

„Kennen Sie noch den Schlager „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben?" Analog
Dazu könnte ich jetzt freudig singen: „Meine neue Hüfte schenkt mir ein neues Leben."

Pamirgebirge 1989. Ich bin 48 Jahre alt. Mit 50 Kilogramm Ausrüstung und Verpflegung im Supertramp-Rucksack und 110 Kilogramm Körpergewicht kämpfe ich mich mit einem Freund illegal als DDR- Bürger durch die Bergwelt Asiens zum „Dach der Welt" empor. Es geht durch das reißende Wildwasser, über steile Wände und Pässe, über Eis und Schnee, ständig in Gefahr, erwischt und verhaftet zu werden. Nachts schlafe ich bei Temperaturen von unter minus 20 Grad im Freien auf über 100 Meter dickem Gletschereis. Mein „Feinschmeckerhügel" verschwindet dabei relativ schnell. Innerhalb von 4 Wochen im Hochgebirge verringerte sich mein Körpergewicht infolge der enormen Anstrengungen bei jeder Tour um durchschnittlich 15 Kilogramm.

Und dann waren sie plötzlich da – unerträgliche Schmerzen in den Hüft-, Knie- und Schultergelenken. Akutes Gelenkrheuma diagnostizierte ich selber. Als wir uns nach Wochen wieder in wärmeren Regionen befanden, ließen die Schmerzen nach. Aber sie kamen wieder, nach körperlich schwerer Arbeit, sowie während weiterer langer Bergtouren. Von Jahr zu Jahr traten sie öfter auf und wurden stärker. Als ich 63 Jahre alt war, stellte Frau Dr. Med. Lölke aus Kleinmachnow anhand von Röntgenaufnahmen fortgeschrittene Arthrosen, besonders in den Hüftgelenken fest und empfahl eine baldige OP.

Im Selbststudium machte ich mich mit den Ursachen und dem Verlauf dieser Krankheit vertraut. Arthrosen sind Verschleißerscheinungen der Gelenke. So, wie jedes Kugellager im Fahrrad oder Auto nur eine bestimmte Lebensdauer besitzt, halten auch unsere Gelenke nicht ewig. Irgendwann verschleißt die Knorpelschicht, welche die Gleitbewegungen im Gelenk ermöglicht. Wenn erst einmal krass ausgedrückt „Knochen auf Knochen" reibt, kommt es zu sehr schmerzhaften Entzündungen und zuletzt zur Versteifung der Gelenke. Zunächst versuchte ich, mit Medikamenten den Gelenkverschleiß entgegen zu wirken. In solch einer Situation klammert man sich an jeden Strohhalm. Irgendwie wollte ich mich mit dem Gedanken, etwa 1 Kilogramm Ersatzteile aus Stahl im Körper herum zu tragen, nicht anfreunden. Doch die Einnahme der viel gepriesenen Wunderkapseln „Teufelskralle" und „Arthrostop-Rapid" zeigte sehr schnell, dass man den Versprechungen der geldgierigen Pharmaindustrie nicht glauben sollte. Ich verspürte nach monatelanger Kur mit den Wundermitteln keinerlei Erleichterung, außer das meine Brieftasche viel leichter geworden war.

Ich erinnerte mich, wie ich als Kind in der Nachkriegszeit die verschlissenen Kugellager meines Fahrrades ölte, neue gab es nicht. Trotz Ölung knirschte und knackte es in den Lagern bis letztendlich die Lagerschalern und Kugeln zerbrachen-entgültig aus war die Freude mit dem Fahrrad zu fahren. Gleichfalls erinnerte ich mich an Berichte von ehemaligen Frontsoldaten, die mehrere Granatsplitter in ihrem Körper mit sich herumschleppten und daran nicht zu Grunde gingen. Das Wunderwerk des menschlichen Körpers ist sehr flexibel, anpassungsfähig und vielseitig belastbar-also wird auch mein Körper mit zwei künstlichen Hüftgelenken zurecht kommen machte ich mir selber Mut.

Inzwischen war ich 67 Jahre alt, konnte kaum mehr als hundert Schritte laufen und benötigte bereits zur Fortbewegung Krücken (Geh-Hilfen) und einen Rollstuhl. Natürlich hatte ich etwas Angst vor einer Operation. Frau Dr. med. Lölke überwies mich zu einem Spezialisten Herr Dr. med. Schollmeier.
Nach erneuten Röntgenaufnahmen zeigte und erklärte er mir die verschlissenen Gelenkknorpel und wies mich auf weitere Folgen hin- unerträgliche Schmerzen und Versteifung der Gelenke, falls nicht umgehend operiert wird. Jetzt bekam ich es mit der Angst zu tun, nicht mehr vor Operation, sondern Angst vor völligem Siechtum. Im Internet machte ich mich mit den Leistungen von Herr Dr.med. Scholmmeier vertraut und erfuhr, dass er als Chirurg erfolgreich in Kanada, in der Schweiz und in Deutschland praktiziert hatte. Ich vertraute ihm vollends und gemeinsam bereiteten wir die erste OP der rechten Hüfte vor. Das Problem in meinem Fall bstand darin, dass ich unter starken Herzrythmusstörungen, Vorhofflimmern und Bluthochdruck litt, Übergewicht hatte und dadurch die OP mit größerem Risiko verbunden war.

Der Internist, Dr. Herbst, nahm vielseitige Herzuntersuchungen vor, überwies mich stationär ins Herzzentrum des Klinikums Potsdam. Mit Elektroschocks wurde ergebnislos versucht, den Herzschlagrhythmus zu stabilisieren. Um einem Infarkt oder einer Embolie vorzubeugen, spritze ich von nun an zweimal täglich Heparin zur Blutverdünnung. Als der INR-Wert (Blutgerinnungsfaktor) 1,4 betrug, entschloss sich Dr. med. Schollmeier zu operieren. Der OP-Termin wurde für den 05.11. morgens 8 Uhr festgesetzt.

Nachdem ich mich einige Minuten mit der Anästhesie-Ärztin unterhalten hatte, und an meinem Handrücken ein Zugang für Infusionen angebracht worden war, sagte sie, dass ich jetzt eine Beruhigungsspritze erhalte. Schwups, war ich weg- eine Sekunde später wachte ich wieder auf, dachte ich jedenfalls. In Wirklichkeit war inzwischen eine lange Zeit verstrichen und die OP erfolgreich beendet worden.

Was war in der „Sekunde" während ich weg war alles passiert? Beim Einsetzen des Tiefschlafes der Narkose wird für die Dauer von fünf bis sieben Tagen ein Katheder in die Harnröhre eingeführt. IN der Rückenlage des Patienten beginnt der chirurg dann mit dem Skalpell den Bereich des Oberschenkelhalses freizulegen. Dazu ist ein etwa 2 cm langer Schnitt erforderlich. Dr. med. Schollmeier geht dabei besonders behutsam vor, indem er sich vorsichtig zwischen den einzelnen Muskelpaketen mit dem Skalpell bis zum Knochen vorarbeitet, ohne dabei unnötig Muskelfasern zu durchtrennen. Mit einer kleinen Motorsäge wird der Oberschenkelknochen unterhalb des Oberschenkelhalses durchtrennt und Oberschenkelhals mit Gelenkkugel vorsichtig aus dem Muskelgewebe entfernt. Nun muss die Gelenkkapsel zum Einbau der neuen Gelenkpfanne vorbereitet werden. Dazu wird der Bereich am unteren Beckenknochen soweit ausgefräst, bis die neue Stahlkapsel eingeschraubt werden kann. Ist dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen, wird der etwa 15 cm lange Schaft des Implantats in den Röhrenknochen hineingeschlagen bis er fest im Knochen sitzt. Nun wird mit dem Schaft verbundene neue Gelenkkugel in die neue Kapsel eingeführt und die Streckung des Oberschenkels rückgängig gemacht. Die Kugel sitzt daraufhin fest in der Kapsel. Da ihre Oberfläche mit einer Polyäthylenschicht versehen ist, kann sie sich in der Kapsel problemlos bewegen.

Polyäthylenschicht ist ein sehr widerstandsfähiger, langlebiger Kunststoff, der dem neuen künstlichem Gelenk eine Lebensdauer von 18 bis 20 Jahren gewährleistet.

Nachdem drei Dränagen (dünne Schläuche) zum Ablauf des Wundsekrets in die Wunde eingebracht wurden, wird die Wunde vernäht und verbunden. Danach wird die Narkose beendet. Ich hatte mich für die Vollnarkose entschieden. Je nach Wunsch des Patienten kann die OP auch unter örtlicher Betäubung erfolgen. Bei keiner der beiden Methoden verspürt der Patient irgendwelche Schmerzen.
Auch nach der OP treten keine nennenswerten Schmerzen auf. Über einen Tropf wird ständig ein Antischmerzmittel in den Blutkreislauf gegeben, das der Patient in seiner Intensität selber regeln kann. Also, keine Bange vor bösen Schmerzen!

Einen Tag nach der OP unternimmt der Patient mit der Therapeutin des Krankenhauses seinen ersten „Spaziergang". Er schiebt dabei einen „Gesundheitswagen" vor sich her, an dem er sich festhalten und abstützen kann.

Jetzt kommt es auf den Patienten selber an, wann er wieder völlig fit und beweglich ist. Wer den Willen hat, schnell selbstständig und gesund zu werden, kann nach ein bis zwei Wochen bereits ohne Krücken laufen (aber nur auf kurzen Strecken und wenn Dr. Schollmeier nicht in der Nähe ist!)
Man sollte sich sicher im Gelände und auf Treppen bewegen können, ehe man die Krücken für immer in die Ecke stellt.

Nach dem Krankenhausaufenthalt von 10 bis 14 Tagen geht es ab in die Reha. Hier kann ich nur die Gesundheitseinrichtung im Hohen Fläming bei Belzig empfehlen. Die Patienten wohnen dort für drei Wochen in modernen Einbettzimmern mit WC, Dusche, Telefon und Fernseher. Die hügelige Landschaft, in der sich das Objekt befindet, wird von dichten Kiefer- und Mischwäldern geprägt. Das Personal ist überaus freundlich und die Physiotherapeuten geben sich alle erdenkliche Mühe, die völlige Beweglichkeit der Patienten so schnell wie möglich wieder herzustellen. Natürlich müssen Sie selber dabei mithelfen, indem Sie alle Möglichkeiten des Fitnessangebotes nutzen. Während dieser Zeit werden auch die Fäden des OP-Eingriff gezogen- eine sehr angenehme Sache, denn danach klingt das Jucken der Narbe ab und man darf wieder Duschen und im großen Hallenbad baden und schwimmen.
In den Wäldern des Flämings gibt es den höchsten Rotwildbestand Deutschlands. Auch Rehe, Wildschweine und Nutrias am Bach lassen sich während kleiner Ausflüge beobachten. Ein umfangreiches Freizeitangebot lässt in dieser Einrichtung niemals lange Weile aufkommen. Das Essen ist so vielseitig und gut, dass ich mir in den drei Wochen einen ansehnlichen Feinschmeckerhügel angefuttert hatte, was sich natürlich ungünstig auf den Heilungsprozess auswirkte.

Wie verlief bei mir der Alltag nach Entlassung aus der Reha?
Am 08 Dezember holte mich meine Frau aus Belzig ab. Die Heparin-Spritzen wurden abgesetzt und durch blutverdünnende Falithromtabletten ersetzt. Die Weihnachtseinkäufe unternahm ich schon selber mit dem Auto. Nach längerer Fahrten (Einkaufsfahrten nach Polen) traten leichte Schmerzen auf. Ich nahm eine Ibuprophen-600-mg-Tablette und die Schmerzen waren fort. Zur Sylvesterfeier tanzte ich bereits mit meiner Frau und im weiteren Verlauf erlangte ich eine Beweglichkeit , wie ich sie in den letzten zehn Jahren zuvor nicht mehr kannte. Etwa ein halbes Jahr nach der OP ist das Stahlimplantat so gut mit dem körpereigenen Geweben verwachsen, dass man sich wieder so fit fühlt, wie in jungen Jahren. Mein Problem war der Feinschmeckerhügel. Bei den anschließenden Konsultationen in der Praxis bei Herr Dr. Schollmeier hörte ich jedes Mal: „Herr Henrici- „die Schwangerschaft" muss weg!" Abnehmen ist leicht gesagt, wo ich doch so gerne Koche und nasche. Natürlich helfen die in fast allen Zeitschriften angepriesenen Wundermittel nicht. Sie füllen nur die Konten der Pharmazieproduzenten und Apotheker. Die wirklich helfende Formel lautet: F d H u d. (Friss die Hälfte und beweg dich). Nach diesem Grundsatz reduzierte ich binnen weniger Wochen mein Gewicht um neun bis elf Kilogramm und fühlte mich viel wohler.

Nun konnte ich die OP des linken Hüftgelenks vorbereitet werden. Nach neuerlichen Röntgenaufnahmen, Herzuntersuchungen wurde die Blutverdünnung wieder auf Heparin umgestellt. Die täglichen zwei Spritze verabreichte ich mir selber. Der kleine Piecks in die Wulst der Bauchdecke ist schmerzlos und problemlos.

Am 04.11.09, fast auf den Tag genau ein Jahr später ging es das zweit Mal in den OP. Vier Tage später konnte ich bereits selber auf die Toilette und zum Essen in den Speiseraum gehen. Noch im Krankenhaus und in der Reha schrieb ich am Laptop mein neuntes und zehntes Abenteuerbuch „Der Weg zu den Bergen" und „Höhenrausch in der Tatra". So verging diese Zeit wie im Fluge. Zwei Tage nach Weihnachten stand ich bereits zu Hause mit beiden neuen Hüftgelenken auf der Leiter und renovierte die Zimmer unserer Wohnung. Der Wille , gesund zu werden, war bei mir der entscheidende Faktor, sehr schnell zu genesen. Jetzt, fast ein Jahr nach der letzten OP kann ich im Alter von fast 70 Jahren wider Strecken. Von zehn Kilometern mühelos zu Fuß zurücklegen. Jedem Menschen, der unter schmerzhaften Arthrosen leidet, kann ich nur empfehlen, die OP nicht zu lange hinauszuzögern. Erleben Sie wie ich ihr neues Leben wie eine Wiedergeburt. Sehen Sie nicht immer nur piekenden Dornen dieser Krankheit. Erfreuen Sie sich an den Rosen der Hoffnung und baldigen Genesung nach der Operation.

Bei der Checkkontrolle am Flughafen Berlin-Schönefeld hatte ich nicht mehr an die Stahlimplantate in meinem Körper gedacht und es piepte unaufhörlich. Nachdem ich alle Metallteile aus den Hosentaschen entfernt hatte, piepte der Metalldetektor immer noch und ich hatte dadurch das Problem, dem Sicherheitsbeauftragten klarzumachen, dass ich keine Bombe am Körper trug, sondern ein Stahlimplantat im Körper hatte. Also vergessen Sie bitte nicht, zum nächsten Flug in den Urlaub eine Bescheinigung der erfolgten OP mitzunehmen. Und vergessen Sie niemals, trotz verlockender kulinarischen Angebote, Ihr optimales Körpergewicht zu halten. Auch künstliche Hüftgelenke dürfen nicht ständig überlastet werden.“

09.05.2011 / Ulrich H.

Patientin zu Dr. med G. Schollmeier

Ellen C., Hüfte

„Meine Schmerzen begannen in der linken Leiste, die sehr schmerzhaft waren und die ich zu dem Zeitpunkt mit Tabletten linderte. Zu diesem Zeitpunkt war ich in Australien und ignorierte das zunächst und ich war ja auch noch berufstätig. So schob ich meinen Arztbesuch weiterhin auf. Irgendwann begab ich mich nach meiner Reise zu meinem Orthopäden in Hamburg, der die Diagnose stellte eine Hüft OP stehe an. Dieses ignorierte ich und ich bekam auf Wunsch Kortison-Spritzen in die Leiste gespritzt, dadurch hatte ich Linderung, aber es wurde ja nicht besser.

Mein Lebenspartner, der in den USA lebt, hatte das gleiche Problem und er begab sich auf Empfehlung nach Potsdam zu Dr. Schollmeier. Nach einem ausführlichen Gespräch ließ er sich dort im KH Havelhöhe operieren. Mit großem Erfolg! Auch er hatte es lange aus Angst aufgeschoben.

Da ich ihn öfters besucht habe und den Erfolg sah, entschloss ich mich spontan Dr. Schollmeier aufzusuchen. Nach einem ausführlichem Gespräch wurde ich geröntgt und blieb für eine Nacht in Potsdam, da ich am nächsten Tag weitere Untersuchungen hatte, wie Blutabnahme usw. Ich war so überzeugt von Dr. med. Schollmeier und er nahm mir mit seiner ruhigen Art die Angst. Jetzt wusste ich, ich bin in guten Händen und so fuhr ich nach Hamburg zurück und wartete dann auf einen Abruf-Termin.

So war der 1. 12. 2011 angesagt, ein Mittwoch. So reiste ich an Dienstag ein, zu einem letzten Gespräch und fuhr dann zum KH Havelhöhe. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Angst mehr, auch die Vorbereitung mit der Op –Schwester lies ich alles ruhig über mich ergehen und am Abend schlief ich ganz entspannt ein.

Als ich aus der Narkose erwachte, fragte ich: „wann ich denn dran sei." Dann sagte mir die Schwester, dass schon alles vorbei ist. Ja, wo waren die Schmerzen? Ich hatte auf Wunsch eine Schmerzpumpe erhalten, die über meinem Bett hing, die ich aber nicht brauchte. Am 2 Tag kam die Therapeutin um mich auf die Beine zu stellen, aber ich war noch zu schwach, so kam sie am darauf folgendem Tag täglich und das Laufprogramm begann, mit Gymnastik usw. Nebenbei bekam ich noch täglich meine Beinschiene die auf 40-90° Grad eingestellt wurde, auch dieses war angenehm und entspannend. Nach 15 Tagen guter Betreuung wurde ich in die Rehaklinik Bad Belzig (sehr zu empfehlen) gefahren und dort hatte ich mein tägliches Programm und ich hatte weitere Erfolge, so dass ich nach 3 Wochen entlassen wurde. Allerdings waren weitere Besuche bei Dr. Schollmeier angesagt, aber der Weg hat sich gelohnt.
Was ich damit sagen will, bei einem so guten Orthopäden wie Dr. Schollmeier braucht man keine Angst zu haben.

Heute nach 3 Monaten laufe ich ohne Stützen, als sei nie was gewesen.
Irgendwann muss auch meine rechte Hüfte operiert werden und wo? Bei Dr. Schollmeier. Dafür ist mir kein Weg zu weit.“

18.05.2011 / Ellen C.

Erfahrungen zur Hüftoperation durchgeführt von Dr. Schollmeier

Ingeborg F., Hüfte

„Als Patientin mit starken Schmerzen im Hüftbereich (Anlaufschmerz), und Schmerzen in den Knien bis hinunter ins Schienbein, überwies mich mein Hausarzt im Jahr 2005 an die chirurgisch-orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. med. G. Schollmeier. Entsprechend des Befundes des Orthopäden war die Ursache der Schmerzen eine Hüftarthrose. Ich konnte mir das nicht vorstellen, denn die größten Schmerzen hatte ich in den Knien und im Schienbein, besonders in der Nachtruhe. Eine Operation der Hüften konnte und wollte ich mir jedoch nicht vorstellen, denn ich hatte große Angst, außerdem stand ich noch in Arbeit (Alterszeit). Zudem musste ich mich 2006 sehr plötzlich einer Unterleibsoperation unterziehen.

Die Schmerzen in den Hüften, Knien und Schienbein wurden trotz aller möglichen Physiotherapien immer schlimmer. Ende Februar 2007 endete meine aktive Arbeitszeit. Da entschloss ich mich trotz aller Ängste operieren zu lassen. Ich hatte Vertrauen zu meinem Orthopäden, aber die Angst nicht mehr aufzuwachen oder behindert zu sein, blieb.

Operiert wurde ich von Dr. Schollmeier im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Kladow/ Berlin-Spandau. Der leitende Arzt, die Schwestern und Pfleger kontrollierten ständig die frisch operierten Patienten. Dr. Schollmeier kam täglich um den Heilungsprozess zu überwachen.
Besonders positiv schätze ich ein, dass mit der Physiotherapie sehr früh begonnen wurde.
Zuerst die Bewegung am Gerät für Knie und Hüfte, dann erst Gehübungen mit Gehhilfen und weitere physiotherapeutische Maßnahmen. Noch stationär im Krankenhaus konnte ich nach über einer Woche bereits im Hof und Park der Klinik umherlaufen.

Nach ca. 14 Tagen Krankenhausaufenthalt wurde ich mit anderen Patienten nach Belzig in die Reha überführt. Dort wurden die physiotherapeutischen Maßnahmen weitergeführt. Die weitere Nachsorge erfolgte in der Praxis in Potsdam ambulant.

Die erste Hüfte wurde im April 2007 operiert, die zweite im Oktober 2007. die Schmerzen in Knien und Schienbein waren nach der Operation weg. Im Oktober 2009, zwei Jahre danach, konnte ich bereits eine größere Reise nach Rom unternehmen. Das war für alle sehr anstrengend, viel zu laufen, lange stehen, habe aber alles gut geschafft. Man braucht für den Heilungsprozess auch etwas Geduld.

Heute kann ich sagen, dass ich wieder normal leben kann. Ich denke nicht mehr daran, dass ich zwei neue Hüftgelenke habe. Ich kann ohne Schmerzen laufen, schlafen, Rad fahren, Autofahren und alle Gartenarbeit machen. Seit Sommer dieses Jahres gehen mein Mann und ich wieder Tanzen. Die Entscheidung sich zu operieren zu lassen, muss jeder selbst treffen. Für mich war es die richtige Entscheidung.“

16.11.2010 / Ingeborg F.

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